Mülltrennung – Die Zukunft des gelben Sacks

Gerade wird es wieder zum aktuellen Thema: Die Mülltrennung, bzw. die Reform des Abfallgesetzes, die der Bundestag auf den Weg gebracht hat. Eine neue Wertstofftonne soll es richten, in der künftig alle Abfälle aus Metall und Plastik entsorgt werden können sollen. Laut Spiegel-Artikel ist noch nicht geklärt, ob durch diese die bisherigen gelben Tonnen oder der gelbe Sack abgelöst werden sollen.
Meine Meinung: Besonders der unsägliche gelbe Sack darf gerne das Zeitliche segnen.

Warum schreibe ich das jetzt? Weil ich’s kann und weil es mir ohnehin gerade auf den Sack, den gelben, geht. Da kommt mir der Medienrummel gerade recht. Weiterlesen

Zwischen Selbstverantwortung und Datenschutz – Teil 2

Wo hört die Selbstverantwortung auf und wo fängt der Datenschutz an?

Im ersten Teil ging es um meine Überlegungen zur Preisgabe meiner Daten, wie sieht es aber mit der Verwendung aus?

Ich habe mich also nun für die Teilnahme an einem sozialen Netzwerk entschieden, Bedingungen gelesen akzeptiert und die Einstellungen nach bestem Wissen und Gewissen so hingefrickelt, dass ich mit der Reichweite meiner Veröffentlichungen leben kann, ohne befürchten zu müssen, dass am nächsten Tag im Büro hinter meinem Rücken getuschelt wird.

Während meine virtuelle Identität sich entwickelt und ich mit ihr auch außerhalb des vermeintlich geschlossenen sozialen Netzwerks im Internetz bewege, hinterlasse ich Spuren auf meinem Weg.
Aus diesen Spur-Daten machen findige Geschäftsleute und deren erfindungsreiche Techniker und Informatiker wertvolle Informationen, indem sie sie in Beziehung zueinander und zu mir setzen. Auf diese Weise kann zum Beispiel ein Profil über mich und meine Interessen entstehen, das – sollte ich mich darüber hinaus in einer demografisch werberelevanten Zielgruppe befinden – für verschiedene Branchen interessant und für Werbetreibende schon fast kostbar ist.
Wer sich jetzt an Teil 1 erinnert und sagt, dass diese Informationen ja sehr wohl personenbezogen sind, wenn sie zu mir in Beziehung gesetzt werden und ich darauf keinen Einfluss habe, dass und wie sie erhoben werden, dann hat er recht und das ist auch der Punkt, der dem Schleswig-Holsteinischen Datenschützer Thilo Weichert so sauer aufstößt. Weiterlesen

Zwischen Selbstverantwortung und Datenschutz – Teil 1

Beim Verfolgen der allgemeinen Diskussionen zu Facebook und den anstehenden Neuerungen sind mir ein paar Gedanken durch den Kopf gegangen, die ich hier mal mit Euch teilen und zur Diskussion stellen möchte. 

Der Ruf nach mehr Datenschutz wird  immer lauter. Aber aus welcher Richtung kommt er? Bin ich es nicht selbst, der an vorderster Front verantwortlich für den Schutz meiner Daten ist?

Ich will hier gar nicht ausschließlich auf Facebook herumreiten, sondern nur als Beispiel anführen. Alle Überlegungen gelten auf die eine oder andere Weise sicherlich für jede Art von sozialem Netzwerk, dem ich persönlich Informationen über mein Befinden, mein Leben, meine Vorlieben und den ganzen Rest anvertraue. Dabei ist es egal, ob sie Facebook, Google+, Twitter oder, oder, oder heißen.

Sind wir doch mal ehrlich; niemand zwingt uns dazu, diese ganzen Daten zu jeder Zeit und von nahezu jedem Ort über uns preiszugeben. Wir haben uns ganz freiwillig in den sozialen Netzwerken angemeldet und begonnen, unser Leben öffentlich zu machen.

Kurzum: Wenn ich nicht will, dass die Welt über meinen Aufenthaltsort bescheid weiß, dann checke ich da nicht ein. Ich denke, so viel Verantwortung im Umgang mit den eigenen Daten, personen- aktivitäts- oder ortsgebunden – welcher Natur auch immer, kann man dem gemeinen User sozialer Netzwerke schon aufbürden.

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Ist das der Durchbruch?

Blogger, die bereits sozusagen zum Establishment dieses Internetzdings gehören, von der Bloggerei leben müssen oder sich zumindest auf einen politisch philosophisch technisch orientierten Bereich spezialisiert haben, stellen ja zwischendurch in ihren Blogs auch mal Produkte oder Dienstleistungen vor. Das tun sie vielleicht, weil sie von dem Produkt überzeugt sind, und/oder der Hersteller ihnen dafür eine materielle oder finanzielle Gegenleistung aufnötigt. Dagegen ist selbstverständlich nichts zu sagen. Wenn sich mir die Gelegenheit böte, würde ich sie vielleicht auch wahrnehmen.

Womit wir beim Thema sind. Vor Kurzem flatterte mir eine Nachricht in die Mailbox. „Normaler“ Absender, keine Spam-Markierung, nur Text. Von einer „Kooperation ExilKieler mit …“ war im Betreff zu lesen. Ein Anschreiben einer Marketingabteilung folgte. Sie wären auf mein „Projekt“ www.exil-kieler.net aufmerksam geworden…

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Alle Jahre wieder – Manipulation zum Kindertag

Es ist mal wieder soweit. Morgen, am ersten Juni ist wieder Weltkindertag. Auch wenn mir – ich zitiere mich mal selbst aus einem Kommentar zu einem früheren Artikel – der Weltfrauentag, ebenso wie der Weltmännertag und der Welttag des geplatzten Reissacks so ziemlich an jeglichem Interesse vorbeigeht, ist das bei Kindern schon etwas anders.
Insbesondere, wenn Wirtschaft und Medien versuchen, ihn gemeinsam zu missbrauchen um einen weiteren Tag zu etablieren, an dem man seinen Kindern möglichst teure Geschenke zu machen hat, um ihnen zu zeigen, dass und wie lieb man sie hat.

Weil mich diese bewusste und gezielte Manipulation der jungen Zuschauer in den Werbeblöcken dermaßen ankotzt, hatte ich bereits im letzten Jahr ein kleines Streitgespräch via Twitter mit dem Menschen, der zu dieser Zeit hinter dem Account von SUPERRTL saß.
Leider ist der Rest des Dialogs aufgrund der Tatsache, dass sie zum Teil über den „flüchtigen“ Dienst Twitlonger geführt wurde, verloren gegangen, aber Ihr könnt Euch vorstellen, dass es natürlich nur um die Kinder und nicht ums Geldverdienen ging. Und auch in diesem Jahr ist das natürlich so, wenn die Spots wieder zwischen den Kinderserien ausgestrahlt werden.

Ute hat im letzten Jahr schon einen sehr schönen Artikel dazu geschrieben, den ich aus eben jenem, aktuellen Anlass und mit ihrer Erlaubnis hier noch einmal posten möchte. Weiterlesen