Kieler-Woche-Plakat 2016 vorgestellt

Heute wurde der von einer Experten-Jury auserkorene Siegerentwurf des Designwettbewerbs zur Kieler Woche 2016 im Ratssaal des Kieler Rathauses durch Stadtpräsident Hans-Werner Tovar vorgestellt.

Seit 67 Jahren wird mit jährlich wechselnden Plakaten und anderen Werbemitteln für die Kieler Woche geworben. Jedes Jahr heißt ein anderes Motiv Besucherinnen und Besucher von nah und fern zum größten Sommerfest Nordeuropas und gleichzeitig größten Segelsportereignis der Welt in Kiel willkommen. Sich in diese 1948 begonnene Tradition einzureihen und einmal das Kieler-Woche-Design zu gestalten, ist der Traum vieler Grafikdesigner.

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Den Siegerentwurf des Kieler-Woche-Plakatwettbewerbes 2016 präsentieren (von links nach rechts): Prof. Bernhard Stein, Ingrid Lietzow, Prof. Lutz Kipp, Rainer J. Kraatz, Christian Riediger, Stadtpräsident Hans-Werner Tovar, Sven Christensen, Prof. Detlef Fiedler, Stefan Guzy und Björn Wiede. (Bildquelle: Landeshauptstadt Kiel)

Heute wurde der von einer Experten-Jury auserkorene Siegerentwurf des Designwettbewerbs zur Kieler Woche 2016 im Ratssaal des Kieler Rathauses durch Stadtpräsident Hans-Werner Tovar vorgestellt.

Blau in blau und facettenreich wie das Meer – Auch 2016 ist Wasser das zentrale Element im Design der größten Segelveranstaltung der Welt. Das Corporate Design der Kieler Woche 2016 stürzt sich mitten ins Geschehen auf den Regattabahnen: Die Gischt spritzt, die Wellen wogen und die Segel blähen sich im Wind. Der dynamische Entwurf stammt von der Berliner Agentur „Stan Hema“.
Die Juroren lobten den Siegerentwurf dafür, dass er in der Tradition von Bewegung, Sport und Tempo stehe: „Ganz unmittelbar entsteht ein Gefühl dafür, wie es sein kann, am größten Segelereignis der Welt teilzunehmen. Die Mittel, mit denen diese Dynamik erzielt wird, sind zwar einfach, aber äußerst gekonnt eingesetzt im Zusammenspiel von Typografie und Fotografie. Die Worte ‚Kieler Woche‘ spannen sich über die gesamte Plakatfläche, verschwinden am oberen Rand und bleiben doch jederzeit sofort les- und erfassbar. Das eigentlich Besondere entsteht aber aus der Darstellungstechnik. Ein Fotogramm erzeugt den Eindruck von Wasser, das genau im Augenblick des Betrachtens hochspritzt und über die Plakatfläche abläuft.“

Ich bin gespannt, welche Kommentare es diesmal zum Plakatdesign 2016 gibt…

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2 thoughts on “Kieler-Woche-Plakat 2016 vorgestellt

  1. Meine erste Assoziation ist „Selter-Werbung“. Ob in dem Bild und in der Formsprache nun „Kieler Woche“ oder „Falckensteiner Mineralbrunnen“ steht, macht gefühlt keinen Unterschied.

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